Wer kennt das nicht, man steht morgens auf und ist schon überwältigt von all den Informationen und Erwartungen, die auf einen einprasseln. Der Mailaccount am Smartphone quillt über, WhatsApp Nachrichten betteln um Aufmerksamkeit, in der Arbeit stehen zeitgleich mindestens 4 bis6 wichtige Projekte an, das Aufstehen fällt noch dazu auch schwer und zeitgleich kommt man nicht dazu, sich Zeit zu nehmen für seinen Partner, für die Familie, für Hobbys, für gesünderes Essen, für Sport und vieles mehr. Die Verpflichtungen und Erwartungen, die an einen gestellt werden, sind überwältigend. Manchmal einfach zu überwältigend.

Die Frage, die sich hier stellt: Muss das so sein oder gibt es Möglichkeiten, dies in gelenkte Bahnen zu bringen?

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: ja, für diese täglichen Herausforderungen gibt es Lösungen. Ich glaube fest daran, dass jeder es schaffen kann, diese Dinge zu meistern.

  • Ist es einfach? Nein.
  • Ist es mit Anstrengung verbunden? Ja.
  • Gibt es mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit? Definitiv.
  • Kann es jeder schaffen? Definitiv.
  • Kann man es einfach mal probieren? Nein.
  • Sollte es ein starkes Commitment geben? Definitiv.
  • Handelt es sich um einen Sprint oder einen Marathon? Es ist definitiv ein Marathon.

Ich versuche mal, eine Analogie herzustellen:

Wenn du die Wahl hast, zwischen einem gesunden Snack zwischendurch (langfristig, nachhaltig sinnvoll) und einem schnellen Schokoriegel vor dem Bildschirm (kurzfristige Befriedigung) zu wählen, wird in vielen Fällen immer wieder die kurzfristige Belohnung stärker sein, da diese einfach viel näherliegt und zu verlockend ist.

Die Frage, die sich stellt, ist folgende: Wie gelingt es, mit diesen kurzfristigen Reizen fertig zu werden? Denn sie werden immer da sein. Nun, ein guter Weg ist, sich dessen bewusst zu werden. Nur wo beginnen? Am besten, indem man eine tägliche Routine einführt.

Routine? Oje, Routine mag ich gar nicht. Habe ich schon einmal gehört, passt für mich gar nicht. Klingt so nach Verpflichtung.

Lasse dich mal ganz kurz darauf ein und schaue es dir einmal etwas genauer an.

Schon Aristoteles sagt: Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

Insofern können wir eine Gewohnheit auch zu unserem eigenen Nutzen verwenden. Wie entsteht eine Gewohnheit? Durch Wiederholung. Zumindest 5 bis 10 Mal sollte man die Handlung/Aktivität wiederholen, damit sie zu einer Gewohnheit wird. Diese kann dir dann sehr nützlich sein.

Es gilt natürlich auch anders herum: Wollen wir eine Gewohnheit ablegen, sollten wir diesen Kreislauf auch 5 bis10 Mal unterbrechen.

Erfolg und wie Aristoteles sagt „Vorzüglichkeit“ kommen auch oftmals von den kleinen Dingen. Wir wissen das alle nur zu gut. Die kleinen Dinge im Leben machen oft einen großen Unterschied, einem kurzen Danke, ein Lächeln, ein kleines Geschenk oder eine kleine Aufmerksamkeit. Wir kennen es nur zu gut, wie sehr man sich freuen kann, wenn einem diese kleinen Dinge im alltäglichen Leben widerfahren.

Was, wenn du es täglich schaffst, 5 Minuten früher aufzustehen, um den Tag mit einer kleinen Aufmerksamkeit an dich selbst zu starten?

Denke mal darüber nach, was das in deinem Fall ist. Ich wünsche dir viel Erfolg beim Umsetzen.

Du kannst mich gerne an deiner Geschichte teilhaben lassen. Ich freue mich auf deine Nachricht.

Weitere Schritte auf dieser Reise folgen.

Liebe Grüße, Andreas